Social Media oder Blogs – wo herrscht die bessere Antwortkultur

Beim Webmasterfriday diese Woche geht es um Blogs, Social Media und Antwortkultur. Die Frage die sich stellt ist, wie in Blogs mit Kommentaren umgegangen wird. Und ob die Antwortkultur im Socia Media (zum Beispiel bei Facebook) nicht vielleicht deutlich besser ist.

Wer betreibt eigentlich Blogs

Social MediaIch denke, als erstes muss man sich bewusst machen, wer eigentlich Blogs betreibt. Zumeist sind das engagierte Menschen die sich mitteilen wollen, selbständige die Kunden gewinnen möchten oder Unternehmen die ihren Usern eine Informationsbasis bieten wollen. All diese Blogbetreiber haben diese vollkommen unterschiedlichen Intentionen. Manch einer von Ihnen wird das Schlagwort “user-generated-content” gehört haben. Hier liegt der Gedanke nah: Wenn mir die User auf einen Blogartikel antworten ist das wunderbar, denn so vergrößert sich mein Content immer weiter. Und natürlich stimmt es ein Großteil der Kommentare nur Anmerkungen sind oder den Artikel bewerten. Doch was ist mit den Usern die eine Frage haben oder eine Diskussion beginnen. Viele Blogbetreiber sind sich nicht bewusst wie frustrierend es für einen Kommentarschreiber sein kann niemals eine Antwort auf den eigenen Post zu erhalten. Auf der anderen Seite sind sich viele User nicht bewusst warum dieser Blog betrieben wird und dass dort vielleicht eine Person mit nur wenig Zeit und viel Engagement hinter steht.

Warum sollte ich im Blog überhaupt auf Kommentare antworten

Diese Frage ist leicht beantwortet: Wenn mich jemand anspricht und mir etwas sagt oder mich etwas fragt, gehe ich in der Regel auch nicht einfach weg. Natürlich ist es im Web deutlich anonymer. Ich als Webmaster erhalten nur eine Email die ich leicht ignorieren bzw. löschen kann. Doch ist die Frage deshalb weniger real? Ich denke, jeder Blogbetreiber sollte sich einmal klar machen, wie er es finden würde, wenn man ihn einfach nach einer Frage stehen lässt und sie niemals beantwortet. Natürlich ist das nichts wofür an jemanden an den Pranger stellen sollte. Denn so passiert es von ganz alleine, dass sich keine richtige Fanbase bildet, da die “Fans” den “Star” nicht zu greifen kriegen. So werden die hochwertigen Kommentare immer mehr abnehmen und der gewünschte User generated Content wird zu einer Mischung aus Spam und sinnlosen Kommentaren.

Finden Kommentare im Social Media mehr Beachtung

Social Media und BlogDas ist eine spannende Frage die wahrscheinlich nicht nachhaltig beantwortet werden kann. Doch aus meiner Sicht würde ich sagen, dass Blogbetreiber mehr Zeit bei Facebook & Co als in ihrem Blog eingeloggt sind. Zusätzlich hat Facebook zum Beispiel eine sehr penetrante Form der Darstellung wodurch man leichter auf die Kommentare antwortet. Aber auch hier steht der Wille des Blogbetreibers an erster Stelle: Möchte ich mich mit meinen Lesern/Fans vernetzen, so beantworte ich Kommentare. Möchte ich nur in Ruhe meine Artikel schreiben, interessiere mich wenig für meine Leser oder habe einfach keine Zeit, so werde ich wohl auch nur sehr wenig bis gar nicht auf Kommentare antworte.

Wie sollte ich mit Kommentaren umgehen

Abschließend helfen vielleicht die folgenden Punkte um angemessen mit Kommentaren umzugehen:

  • Wenn ich eigentlich nicht auf Kommentare eingehen will, vielleicht sollte ich dann die Kommentarfunktion abschalten. Denn lieber kein user-generated-content als schlechter Content.
  • Durch die Reaktion auf Kommentare können nette Kontakte zustande kommen, wieso also nicht ab und zu mal antworten.
  • Nicht jeder Kommentar braucht eine Antwort.
  • Um sich zu entstressen reicht es auch nur einmal pro Woche auf alle (relevanten) Kommentare zu antworten. Niemand erwartet mehr!

Unternehmensberater Benjamin MichelsIch würde mich freuen, Sie mit einem kostenlosen Vorberatungsgespräch von unseren Leistungen, unserer Erfahrung und unserem Fachwissen überzeugen zu dürfen. Rufen Sie mich an (0049 - (0)30 - 36 74 99 69) oder schreiben Sie mir eine Email!

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